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| Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende , viel ist passiert....schönes und auch weniger schönes. Es begann alles mit unserem Umzug im Juli nach Berlin. Jürgen hatte endlich das Glück Arbeit zu finden, zudem auch noch welche , wie man bereits jetzt sagen kann, wo er sich sehr wohl fühlt und die ihm wahnsinnigen Spass macht. Nur wie gesagt, das bedeutete Umzug, was für mich natürlich auch seinen Vorteil hatte, ich war endlich wieder in der Nähe meiner Kinder und unserer gemeinsamen Freunde. Leider wurde uns gleich eine riesige Prüfung mit auf den Weg gegeben. |
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| 4 Tage nachdem wir in Berlin waren, bekam ich meinen ersten Schlaganfall, was für Jürgen natürlich sehr schlimm war denn nicht nur das ich ihm fehlte, er sich Sorgen um mich machte, nein, wir hatten eine total zu sanierende Wohnung und neben seiner Arbeit, den Besuchen bei mir, allen möglichen Erledigungen die nun mal anfallen, hatte er nun auch noch das zu organisieren und zu bewerkstellen. |
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| Es war bewundernswert wie viel Kraft er aufbrachte und niemals auch nur einmal sich bei mir beklagte. Ich bin dankbar , so einen Mann an meiner Seite zu haben. Als ich nach zwei Wochen wieder daheim war, musste er zusehen das alles so schnell wie möglich fertig wurde, zum Glück hatten wir da liebe Freunde die uns tatkräftig unterstützten. Einige halfen auch auf andere Art und Weise, sei es durch das prompte besorgen der Wohnung, Möbeltransporte oder aber auch Besuche bei mir im Krankenhaus, womit sie dann wieder Jürgen etwas entlasteten. So ging alles zügig seinen Gang und nach ca. 4 Monaten, war ich sogar wieder soweit hergestellt, das ich Fahrrad fahren konnte. |
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| Aber es sollte nicht genug sein, im November, bekam ich meinen zweiten Schlaganfall. Eine liebe Freundin von uns fuhr uns ins Krankenhaus und dort erschienen auch gleich meine Geschwister und mein Schwager. Obwohl es schon später Abend war, verharrten sie bis in die Morgenstunden vor der Notaufnahme, bis zu 6 Stunden. Diesmal war hauptsächlich mein Sprech - und Schluckzentrum betroffen. Bis zum heutigen Tag habe ich noch mit dem Sprechen zu kämpfen auch wenn es schon etwas besser geworden ist. Auch das Laufen und die Motorik werden sich noch eine ganze Weile dauern, ehe alles einigermassen wieder flüssig geht. |
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| Wieder liegen Monate vor mir, in denen wir beide Geduld und Kraft aufbringen müssen aber das tun wir, denn wir wissen „Allet wird jut“ |
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| Nach mehreren Anläufen, werden wir es dann sicher auch gleich in den ersten Monaten des neuen Jahres schaffen zu heiraten. Bedingt durch meinen gesundheitlichen Zustand, wird es eine kleine Hochzeit. Natürlich , werdet ihr alle davon erfahren, aber habt Verständnis wenn wir den Rahmen sehr klein halten werden. Wie ihr Euch denken könnt haben wir für das Jahr 2006 nur einen Wunsch, das alle Menschen die wir kennen und lieben, gesund bleiben mögen denn die Gesundheit, ist eines unserer höchsten Güter Das wünschen Euch Roxi (Petra) und Jürgen Ausserdem ,möchten wir auf diesem Wege noch einmal allen Freunden danken, die bisher in Freud und Leid für uns da waren und immer noch sind. |
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| Nachtrag Wie ihr sicher schon gesehen habt, haben wir am 27.1.2006 geheiratet, mehr darüber könnt ihr in der Rubrik Hochzeit erfahren. Meine erste Herz OP habe ich im November 2006 auch hinter mich gebracht aber es wird irgendwann demnächst eine weitere folgen. Nun haben wir ja schon ein gutes Jahr geprobte Ehe hinter uns und ich muss sagen, ich hätte kaum einen verantwortungsvolleren, liebevolleren und verständnisvolleren Ehemann bekommen können. |
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| Wir haben heute den 1.1.2009 und in den
letzten Jahren ist einiges passiert, wie immer Gutes wie weniger gutes
aber ich bin immer noch glücklich auch wenn mir einiges weiterhin schwer
fällt und ich mich wohl oder übel damit abfinden muss das nicht wieder
alles so wird wie es mal war. Meine 2. Herz OP konnte ich bisher noch hinaus schieben und ich hoffe das ich dies auch noch recht lange kann denn ins Krankenhaus zu müssen ist wahrlich kein Vergnügen und einen OP Saal zähle ich auch nicht zu meinen Lieblingsplätzen *lach* Letztes Jahr habe ich es doch wirklich mal geschafft ein Jahr ohne Krankenhaus auszukommen und konnte mich voll und ganz auf meine Weihnachtsvorbereitungen konzentrieren. Jürgen ist mir immer noch der beste Ehemann den man sich wünschen kann und ich weis das ich durch ihn und meine in mir liegende Kraft auch nur soweit kommen konnte wie ich bisher kam. Viele liebe Menschen haben mich bisher begleitet und ihnen sage ich heute , beim Start des Jahres 2009 DANKE ! Ihr werdet hier wieder ab und an etwas über meinen weiteren Lebensweg lesen. |